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Aragorns Traum
Die Hochzeit und die Flitterwochen
Frodo, du hast mich im tiefsten Herzen verletzt. Du hast meine
Königswürde mit deine kleinen, niedlichen, haarigen Füßen getreten.
Dabei hatte ich mir das soo schön vorgestellt:
Seit ich dich zum ersten Mal sah, dich mit deinen putzigen Ohren, an denen ich
hätte knabbern können, deine süßen babyblauen Augen und deiner
perfekten Körpergröße, die gewisse Vorzüge hätte..., wusste
ich, dass wir füreinander geschaffen sind. Ich stellte mir eine
prächtige, prunkvolle, traumhafte und königliche Hochzeit vor, die
wir in meinem Königreich Minas Troney feiern würden. Danach
hätten wir uns nach einem gemeinsamen Schlammbad in unsere Gemächer
begeben. Ich hätte dich auf meinen mehr oder weniger starken Armen über die
Schwelle zu tragen versucht und es nach dem 3. Versuch aufgegeben, um meine
alten Knochen nicht zu sehr zu belasten. Schließlich hätten wir eine
wunderbare Nacht in einem riesigen Himmelbett verbracht, die nicht nur zum
schlafen bestimmt gewesen wäre... (oder würdest du eine Besenkammer
vorziehen?)
Die Flitterwochen wären noch romantischer geworden:
Wir, allein auf dem Gipfel des Caradhras, umgeben von weißem, glitzerndem
Schnee in einer Berghütte, wo wir uns vor einem prasselndem Kaminfeuer Tag und
Nacht zärtliche Liebesbeweise zusäuseln wurden... Wir würden einen
romantischen Mondscheinspaziergang machen und wenn du frieren solltest,
würde ich, genau ich, Isildurs Erbe, dich in meine enge Hose stecken. Bei
Sonnenaufgang würden wir in einen langen, wilden und zärtlichen Kuss
versinken. Seufz!
Da du aber meine Liebe für dich verachtest, werde ich nun mit gebrochenem
Herzen den Freitod in der Schlacht suchen.
to be continued.......
© Maria Klüver und Felicitas Molnar